Ganztagsschule

Die Grundschule am Goldbach macht sich auf den Weg zur Ganztagsschule (GTS).

Daher hat sich in der letzten Woche, an unseren zwei Studientagen, das Kollegium mit Unterstützung  von ein paar Eltern aus dem Schulelternbeirat, mit der Thematik Ganztagsschule auseinandergesetzt.  Am ersten Tag haben wir Schulen besucht und deren Konzepte kennengelernt. Am zweiten Tag trugen wir diese zusammen und überlegten uns, wie wir die Ganztagsschule in Undenheim gestalten wollen

Grundsätzlich mussten wir uns erst einmal für eine Form entscheiden. Die Grundschule Undenheim wird eine Ganztagsschule in additiver Form. Das heißt, am Vormittag wird wie bisher der reguläre Unterricht stattfinden.

Der Nachmittag gliedert sich dann:

  • in die Lernzeit.
  • Danach haben die Schüler die Möglichkeit ihren Interessen und Neigungen entsprechend sogenannte offene Räume zu besuchen und oder
  • an einer geschlossenen Arbeitsgemeinschaft teilzunehmen.

Die Lernzeit umfasst die regulären Hausaufgaben. Sie ist aber auch ein Zeitfenster, um Dinge weiter zu üben zu reflektieren und zu wiederholen. Hier bietet sich die Möglichkeit die Kinder zu fördern, aber auch zu fordern. Vor allem sollte erwähnt werden, dass die Lernzeit von päd. ausgebildetem Personal, vorrangig unseren Lehrkräften geleitet wird. Ein Ziel wird es sein, die Lernzeitgruppen so klein wie möglich zu halten.

Im Anschluss an die Lernzeit haben die Kinder die Möglichkeit, ihren Neigungen entsprechend, sogenannte offene Räume aufzusuchen. Sie können überlegen, ob sie auf dem Hof oder im Spieleraum spielen möchten, in der Bücherei, die wir wieder mehr nutzen wollen, schmökern, mit Freunden im Schüler Café einfach nur quatschen oder ob sie in der Kreativwerkstatt etwas basteln wollen. Die offenen Räume sind immer besetzt und können von den Kindern, je nach Interesse und Neigung, jederzeit aufgesucht werden. Die Schüler können direkt nach der Lernzeit, das heißt, sobald sie ihre Aufgaben erledigt haben, in die offenen Räume gehen und dort bleiben, bis ihre Arbeitsgemeinschaft beginnt, oder auch wenn sie mal keine Lust auf die AG haben, bleiben bis die Schule endet. 

Uns ist es bei der Planung wichtig gewesen:

  • den Nachmittag für die Kinder zu gestalten. Ihren Interessen gerecht zu werden.
  • allen Kindern die Möglichkeit zu geben, sich weiterzuentwickeln, Neues kennenzulernen, aber auch mal zu sagen: heute mag ich nur spielen.

Und gerade um diesen Interessen gerecht zu werden und den Kindern aber auch tolle Aktivitäten näher zu bringen, werden wir zusätzlich zu den offenen Räumen geschlossene Arbeitsgemeinschaften anbieten. Die AG´s müssen von den Schülern zum Halbjahr, je nach AG auch nur einmal im Jahr gewählt werden und sind dann recht verbindlich. Die Arbeitsgemeinschaften finden immer zu einem festen Zeitfenster statt und können, je nach Interesse, von den Kindern gewählt werden.

Nicht nur das Team der Grundschule kann AG´s anbieten. Gerne wollen wir hier auch weitere Experten mit ins Boot holen. Daher dürfen sich alle Eltern, Omas oder Opas gerne bei der Schulleitung melden, wenn sie Experte auf einem Gebiet sind und eine AG anbieten möchten. Ebenso werden wir bei den Vereinen anfragen, ob Kooperationen gewünscht sind.

Das Mittagessen spielt bei der Ganztagsschule natürlich auch eine ganz wichtige Rolle. Wir haben zur Zeit aber noch keine eigene Mensa, daher werden wir im ersten Jahr in der Kindertagesstätte zu Mittag essen. Unsere eigene Mensa ist in Planung. Generell wollen wir auf einen ritualisierten Ablauf des Essens achten. Im ersten Jahr müssen wir uns dabei den Gegebenheiten der Kita anpassen.

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