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Müllprojekt der zweiten Klassen: Müll sammeln, trennen und recyclen

In den vergangenen Wochen drehte sich in den zweiten Klassen alles um ein besonders wichtiges Thema: Unseren Müll.

Im Sachunterricht lernten die Kinder, wie man Müll richtig trennt und warum Recycling wichtig für die Umwelt ist.

Projektstart mit der „Dreck-weg-Aktion“

Ausgestattet mit Müllzangen, Handschuhen und leeren Eimern sammelten die Zweitklässler auf dem Pausenhof und rund um das Schulgebäude Müll. Die Kinder staunten über die Menge von achtlos weggeworfenen Dingen, die anschließend in den Mülltonnen der Schule entsorgt wurden.

Aus alt macht neu: Kressegärten aus Tetra Paks

Wie aus vermeintlichem Abfall wieder etwas Tolles entstehen kann, erfuhren die Schülerinnen und Schüler beim Upcycling. Aus leeren Milchtüten bastelten die Kinder kreative, kleine Kressegärten. Nach dem Schneiden, Bemalen und Bepflanzen spross schon nach wenigen Tagen das erste frische Grün auf der Fensterbank des Klassenzimmers.

Sport und Umweltschutz kombiniert

Auch im Sportunterricht wurde das Thema aufgegriffen. In der Turnhalle war Schnelligkeit und Köpfchen gefragt: es wurde ein großer Parcours aufgebaut, bei dem die Kinder spielerisch lernten, den Müll richtig zu trennen. Im Slalom und über Hindernisse hinweg musste der Abfall transportiert und in die jeweils richtige Tonne geworfen werden. Ein sportlicher Riesenspaß mit Lerneffekt.

Wohin fährt die Müllabfuhr?

Im Unterricht beschäftigten sich die Klassen zudem mit der Frage, was eigentlich passiert, wenn die Müllabfuhr die Tonnen abholt. Die Kinder erforschten den Weg des Restmülls und des Verpackungsmülls. Sie lernten, dass Verpackungen sortiert und wiederverwertet werden, während der Restmüll in modernen Anlagen sicher verbrannt wird, um daraus Energie zu gewinnen.

Spannender Abschluss auf dem Wertstoffhof

Zum Ende des Projektes wartete noch ein besonderes Highlight: Ein Ausflug zum örtlichen Wertstoffhof mit der Umweltpädagogin der Kommunalen Abfallwirtschaft Mainz-Bingen. Bei einer Führung durften alle Kinder die riesigen Container aus der Nähe betrachten. Sie lernten live vor Ort, wohin der Sperrmüll, Elektrogeräte und Grünschnitt kommen. Die Expertin beantwortete geduldig alle Fragen der Nachwuchs-Umweltschützer. Zum Abschluss bekam jede Klasse noch ein neues Klassenmaskottchen, eine süße Plüschhandpuppe, den „Dreckspatz“ und jede Menge Infomaterial.

Nach diesen spannenden Wochen steht fest: Die Kinder der zweiten Klassen sind nun echte Müll-Profis und passen ab jetzt ganz genau auf, dass an unserer Schule kein Abfall in der falschen Tonne landet.

2a mit Frau Lindroth